Rinella ist eingerahmt von den beiden Gipfeln: dem Monte dei Porri (860m)
und dem Monte Fossa delle Felci (962m), der höchste Berg des Archipels, der am nächsten Tag mein Ziel war. Hier nisten einige Bussarde, deren Rufen ich sehr mag und das ich vom Zeltplatz am Fuße des Vulkans ständig hören konnte. Ich dachte übrigens, dass Vögel nachts schlafen? Die Bussarde haben aber mit Vorliebe um drei Uhr früh gerufen...
Treppenweg nach Leni, der Ortschaft oberhalb von Rinella. Die beiden Orte sind so klein, dass es außer einer Bar, einem winzigen Lebensmittelgeschäft und einem Postamt keine weiteren öffentlichen Einrichtungen gibt.
Ausgangpunkt der Wanderung ist das Santuario SS. Madonna del Terzito. Der Bau stammt aus dem 17. Jahrhundert; der Ort gilt allerdings als eine der ältesten Stätten der Marienverehrung in Italien. Es war Punkt 9 Uhr, als ich dort ankam, und der Gottesdienst fing gerade an. Seltsamerweise wurde über Lautsprecher das ganze Dorf damit beschallt, und so kam ich während des Aufstiegs auch in diesen “Genuss”.

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